Ende Januar hat die Bundesregierung dem Plan der EU-Kommission zugestimmt, Milchexporte in Entwicklungsländer zu subventionieren. Hunderttausende Kleinbauern können mit Dumping-Preisen nicht mithalten, die unterhalb ihrer realen Produktionskosten liegen. Ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die Zerstörung lokaler Wirtschaftsstrukturen führt zu Hunger und Armut.
In gut zehn Tagen, am 23. März, treffen sich in Brüssel die EU-Agrarminister. Fordern Sie die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zum Kurswechsel auf. Die Bundesregierung muss in Brüssel klipp und klar sagen: Deutschland ist gegen diese skrupellose Politik.
http://www.campact.de/export/sn1/signer ![]()
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Unterzeichnen Sie den Appell an Ilse Aigner und Heidemarie Wieczorek-Zeul!
Die Exportsubventionen nutzen vor allem exportorientierten Großmolkereien und Lebensmittelkonzernen. Sie unterhalten beste Kontakte in die EU-Kommission und kämpfen mit Erfolg für eine Ausweitung der Milchproduktion. Durch höhere Milchquoten haben sie in Europa die Milchpreise ruiniert. Anstatt die Milchproduktion dem Bedarf anzupassen, werden jetzt die Überschüsse hochsubventioniert auf den Weltmarkt gepresst - auf Kosten der Ärmsten.
Dies ist eine Politik auf dem Rücken der Bauern überall auf der Welt. Sie treibt den Milchbauern auch in Europa die Zornesröte ins Gesicht. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft lehnt die beschlossenen Exportsubventionen genauso ab wie der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und der Europäische Zusammenschluss "European Milkboard" (EM
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Sie fordern wie wir: Die Milchproduktion in Europa muss den Bauern faire Preise garantieren und am Bedarf ausgerichtet werden, so dass keine Überschüsse exportiert werden.
Stellen Sie sich an die Seite der Bäuerinnen und Bauern! Unterzeichnen Sie den Appell
http://www.campact.de/export/sn1/signer
Die gesammelten Unterschriften senden wir jeden Abend in die Büros der beiden Ministerinnen. Wir versuchen zur Zeit einen öffentlichen Pressetermin zur Übergabe und zur Diskussion mit den beiden Ministerinnen vor dem EU-Agrarministerrat zu organisieren.
Die Kampagne organisieren wir gemeinsam mit Oxfam, Brot für die Welt und Misereor. Dabei sind auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der WWF und viele weitere Entwicklungs-, Bauern- und Umweltorganisationen.
Was sonst bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.


