Halbe Enteignung aller deutschen Agrarflächen bereits geschehen !!!

13. März 2012 von honigmann
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/03/13/halbe-enteignung-aller-deutschen-agrarflachen-bereits-geschehen/

(in Bayern durch die Bauernverband- Tochter : BBV Landessiedlung)
Anlage dlz-4 (BBV = Körperschaft des öffentlichen Rechts*, als defakto der verlängerte Arm des Staates)
wenn man weiss, daß Deutschland nur eine Finanz-gmbH ist, ist der 2. Schritt der Enteignung, nicht mehr weit.

Wer hat das eigentlich zugelassen, ausgehandelt ? Es war nichts darüber zu lesen. :?:

Damit werden Grundstücksspekulanten-, händler, Firmen , Konzerne billig mit Flächen bedient und der Bauernverband macht sicher auch noch ein gutes Geschäft.

Als Monopol-stellung kann man natürlich gut die Preise bestimmen. Die Kommunen reiben sich auch die Hände, weil sie für ihre Siedlungs-und Gewerbegebiete und den dazu notwendigen Ausgleichsflächen zu erschwinglichen Preisen schnell mit Flächen versorgt werden, und waschen sich in Unschuld, weil sie ja nicht öffentlich als Käufer auftreten.
Das wird den Strukturwandel jetzt richtig beschleunigen:
1. Weil ein Bauer direkt an einen anderen nicht mehr verkaufen kann
2. Weil ein kaufwilliger Bauer nicht mit den konkurrierenden Firmen, Kommunen und Biogas-Betreiber mithalten kann
3. Durch den Flächenverlust der Bauer gezwungen ist , noch intensiver zu wirtschaften, was bereits jetzt unwirtschaftlich ist und irgendwann zur Aufgabe und zum Verkauf führt.
Welche Konsequenzen, welche Möglichkeiten gibt es, bevor alles dem Bach runten geht ?
Treffend hat es der Nachhaltigkeitsforscher Prof. Niko Paech so bezeichntet:

“By design oder by desaster”?

Seine Ergebnisse: http://www.schrotundkorn.de/2011/201112b01.php

oder der Weltagrarbericht:

http://www.weltagrarbericht.de/downloads/Wege_aus_der_Hungerkrise_2.4MB.pdf

als Text:

http://www.weltagrarbericht.de/fileadmin/pics/Textteil.pdf

schöne Grüsse
….
*am internationalen Strafgerichtshof in Den Haag liegt ein Strafverfahren gegen die Behauptung “der Körperschaft des öffentlichen Rechts” vor, welches übertragbar ist auf sämtliche Behauptungen dieses Hoheitsrechts!!!!!
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Der BBV- ein vom Staat finanziertes Kartell

Solange es in Bayern nur den BBV als Vertreter der Bauern gab, war die Privilegierung und teilweise Finanzierung des Bauernverbandes durch die Politik von vielen akzeptiert.
Seit es mit dem Verband der Bauern im Nebenberuf, dem BDM und der AbL-Bayern mehrere Interessenverbände gibt, bei denen sich die Bauern organisieren, ergibt sich eine völlig neue Situation.
Die weiterhin massive Bevorzugung eines einzelnen Verbandes, stellt einen nicht zu akzeptierbaren Eingriff in den Wettbewerb der Verbände um die Mitgliedschaft der Bauern dar.

Der Bayerische Bauernverband erhält von der bayerischen Staatsregierung
im Jahr 1,45 Mio Euro für folgende Aufgaben:

1. Mitwirkung bei der Entwicklung und Umsetzung von Gesetzen, Verordnungen, Bekanntmachungen und Richtlinien der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Bayern durch Auskünfte, Vorschläge, Stellungnahmen und Gutachten.

2. Berichterstattung und Information, d.h. Information aller Landwirte über Produktion, Vermarktung und Veränderungen politischer Rahmenbedingungen.

3. Bildung, insbesondere staatsbürgerliche Erziehung der Landwirtschaft zur demokratischen Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens und Mitwirkung in der Berufsausbildung (Aus- und Fortbildung).
Ausgenommen ist das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbands.

4. Beratung aller landwirtschaftlichen Betriebe in sozialen und arbeitsrechtlichen Fragen soweit dies nicht für Dritte erfolgt. Hierzu zählt insbesondere die sozialarbeitsrechtliche Beratung, soweit diese nicht von Sozialversicherungsträgern gefördert wird.

Der BBV wird vom Staat sogar noch bezahlt, dass er der Politik und den Bauern zur EU-Agrarreform in weiten Bereichen die Unwahrheit erzählt !

Dazu hat der BBV in Bayern über seine Tochter bbv-LandSiedlung ein Vorkaufsrecht für alle landwirtschaftlichen Grundstücksverkäufe über 2 Hektar.
Betrieb die nicht Mitglied beim BBV sind erfahren grundsätzlich nicht, wenn in ihrer Nähe ein Grundstücksverkauf ansteht, da ihre Verbände nicht informiert werden. (Anhang dlz-4)

Auch bei den Sozialversicherungen sind nur die Geschäftsstellen des BBV als Beratungsstellen anerkannt. Es gibt für Betriebe, die bei anderen Verbänden organisiert sind, keine Möglichkeit mehr sich bei Versicherungsfragen beraten zu lassen.
Viele Mitglieder von AbL und BDM können bestätigen, dass ihnen erst ein Mitgliedsantrag für den BBV zur Unterschrift vorgelegt wurde, bevor sie eine Beratung bekommen konnten.

Die Vorstandsposten bei den Sozialversicherungen werden im Rahmen von Friedenswahlen fast ausschließlich von BBV- Funktionären besetzt.

Da der BBV den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts inne hat und hoheitliche Aufgaben wahrnimmt, sollte der Staat auch das Recht haben zu erfahren, wie hoch der Anteil der aktiven Bauern ist, die beim BBV organisiert sind.

Nach Angaben hat der BBV zu Zeit 156.000 Mitglieder.

In Bayern gibt es nach Angabe der i.m.a aber zur Zeit nur noch 97.900 landwirtschaftliche Betriebe. In einigen Gemeinden sind bereits alle aktiven Betriebe vom BBV ausgetreten und in anderen Interessenverbänden organisiert.

Zahlen zur deutschen und europäischen Landwirtschaft auf einen Blick.

Der Verein i.m.a (Information.medien.agrar e.V) bietet in kompakter Form interessante Zahlen rund um die Landwirtschaft in Deutschland mit den wichtigsten Kennzahlen der 16 Bundesländer. Auch Vergleichszahlen der EU-Mitgliedsstaaten sind enthalten. Beispielsweise sind in Bayern mit 97 900 landwirtschaftlichen Betrieben rund 33% aller landwirtschaftlichen Betriebe Deutschlands beheimatet.

Diese und viele weitere Informationen rund um die deutsche Landwirtschaft finden Sie im Faltblatt „Das 1×1 der Landwirtschaft 2012 vom i.m.a (information.medien.agrar e.V.).

Der Taschenkalender kann auf der Homepage http://www.ima-agrar.de/Medien.medien.0.html des i.m.a bestellt oder direkt als pdf heruntergeladen http://www.ima-shop.de/index.php/katalog/artikelinfo/26-1-show-1x1_der_landwirtschaft.html werden.

Im Grunde genommen ist der BBV ein Konzern mit vielen Töchtern und Abteilungen:

alle links sind hier
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/03/13/halbe-enteignung-aller-deutschen-agrarflachen-bereits-geschehen/ zu finden!

HdbL Herrsching
Buchstelle BBV bbv-Beratungsdienst BBV-Betriebsberatung und Computerdienst bbv-LandSiedlung BBV Touristik BBV Verkehr und Technik GmbH
Urlaub auf dem Bauernhof
Pensionspferdehalter
Kath.Dorf- u.Betriebshelfer
Landesverband bayer. Wildhalter
Milcherzeugerverband Bayern
Bildung-Beratung-Bayern
Bayern MeG
Deutscher Landwirtschaftsverlag
blv Buchverlag
agrarheute.com Bayer.
Landw. Wochenblatt
dlz-agrarmagazin
landlive.de
Tag des offenen Bauernhofes
Wetterfax/Landwetter http://www.landwetter.de |
Gerechte Preise – Verbraucher-Infos http://www.gerechte-preise.de |
Einkaufen auf dem Bauernhof http://www.einkaufen-auf-dem-bauernhof.com/ |
ZLF http://www.zlf.de

Quelle: www.bayerischerbauernverband.de http://www.bayerischerbauernverband.de

Zum BBV-Konzern gehören so gut wie alle Fachzeitschriften, die es in Bayern gibt, außerdem hat der Bauernverband Sitz und Stimme im Presse, Rundfunk und Fernsehrat.
Die anderen bäuerlichen Interessenverbände haben deshalb so gut wie keine Möglichkeiten, ihre Vorschläge und Forderungen außerhalb ihrer eigenen Mitglieder bekannt zu machen. :wave:

Betrachtet man alle Fakten, stellt sich die Frage, wann endlich nimmt das Kartellamt seine Ermittlungen auf ? :?:
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….danke an P.H.
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Gruß
Der Honigmann